CODE Universität

CODE – der techigste Universitätsabschluss Deutschlands

CODE ist die erste Privatuniversität für Programmierer in Deutschland. Wir haben uns mit CODE-Gründer Thomas Bachem über seine Meinung zum deutschen Bildungswesen, den deutschen Tech-Nachwuchs und Diversity als Schlüssel zum Erfolg unterhalten. 

CODE ist Partner des Ada Lovelace Festivals. Lerne Deutschlands erste  Privatuniversität für Programmierer vor Ort bei #ada17 kennen.  Bis zum 11. August gibt es Tickets zum Earlybird-Preis. 

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Thomas, Du hast den Ruf des Serientäters als Gründer und Investor. Hast Du noch im Blick, bei wievielen Startups/Unternehmen/Projekten Du in Deiner Karriere involviert warst?

Ich habe bislang drei Startups, zwei Agenturen, einen Verband und eine Universität gegründet. Dazu kamen mehrere Investitionen in Startups als Business Angel.

Dein neuestes Projekt ist die CODE University of Applied Sciences in Berlin. Erzähl uns ein bisschen was über CODE.

Wir wollen die Hochschulbildung von Grund auf neu denklen. CODE bietet projekt-basierte Bachelor Studiengänge in Software Engineering, Interaction Design sowie Product Management. Wir wollen eine einzigartige Lernumgebung schaffen, in der die digitalen Pioniere von morgen lernen. Wir haben dabei die Unterstützung von 30 der erfolgreichsten Internet-Unternehmer Deutschland und viele der größten Internet-Unternehmen.

Wie kamst Du auf die Idee für CODE? Ist es der deutsche Mangel an gut ausgebildetem Tech-Nachwuchs?

Ich baue quasi die Universität, die ich selbst damals vermisst habe. Wir sind überzeugt, dass das heutige Bildungswesen weder effizient noch angebracht ist. Und daran wollen wir etwas ändern.

Brauch ich einen IT/Tech-Hintergrund, wenn ich mich bei CODE bewerben will? Oder kann sich jeder einschreiben?

Wir achten nicht auf den Status Quo, sondern auf das Potenzial der zukünftigen StundentInnen, Du brauchst nicht unbedingt Vorerfahrung, aber wir wollen schnelle Lerner. Unser Bewerbungsprozess umfasst mehrere Schritte, die allen die Möglichkeit bietet, ihre individuellen Stärken, sei es im Programmierem, im Design oder der Konzeption, unter Beweis zu stellen.

Der Anteil der Studentinnen im MINT/STEM-Bereich in Deutschland liegt bei rund 20%. Hat CODE einen Plan, wie dieses Ungleichgewicht behoben werden und Deutschland mehr #WomenInTech hervorbringen kann?

Tech-Teams diverser aufzustellen ist eines unsererHauptziele und wir arbeiten hart daran. Bei Schulabsolventen anzusetzen ist bereits zu spät, wir müssen die Wahrnehmung von Tech als männliche-dominierte Disziplin schon in einem jüngeren Alter früher verändern. Denn im Tech geht es viel mehr um Kreativität, Strategie, Kommunikation und Teamwork als die meisten Leute denken. Daher haben wir die gemeinnützige Initiative  Code+Design ins Leben gerufen: Dort organisieren wir Hackathons für 100 und mehr Jugendliche während der Schulferien und veröffentlichen ein Magazin, in dem wir  über 4000 deutschen Lehrern die Möglichkeiten von Tech als Karriereoption für Einzelne sowie der gesamten Gesellschaft aufzeigen. Obendrein unterstützen wir eine Menge an Events und Veröffentlichungen mit #WomenInTech-Fokus.

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Thomas „Tom“ Bachem ist Unternehmer und Softwareentwickler. In früher Jugend machte er sich mit einer Internetagentur selbstständig, aus der später das Hosting-Unternehmen Scaling Technologies hervorging. Parallel zu seinem Studium an der Cologne Business School gründete er 2005 die Medienplattform sevenload (2010 verkauft an Hubert Burda Media) und im Jahr 2010 das Gaming-Startup Fliplife (2012 verkauft an KaiserGames). Im Herbst 2012 rief er den Bundesverband Deutsche Startups ins Leben, bei dem er bis heute ehrenamtlich als stellv. Vorsitzender tätig ist. Mitte 2014 verkaufte er sein Projekt Lebenslauf.com an XING. Anfang 2016 gab er die Gründung der CODE University of Applied Sciences bekannt, einer privaten Hochschule für Softwareentwickler, Designer & Unternehmer. Tom ist aus tiefer Überzeugung Unternehmer. Er liebt das operative, programmiert leidenschaftlich und unterstützt junge Startups als Investor und Business Angel.