Julian Kea: Eine Inbox, keine Push-Mitteilungen


Julian Kea

Julian Kea hat seinem Chef mit 22 mal gesagt: „Dafür brauchen wir keinen externen Anbieter, das können wir selbst genauso gut.“ Durch diese Hands-on-Mentalität hat der Business Skills Trainer und Experte für LEGO® SERIOUS PLAY® viel gelernt. Sein Ansatz für ein Leben in unserer digitalisierten Welt: Eine Inbox, keine Push-Mitteilungen…

Im Vorfeld der WirtschaftsWoche #dsuite18 haben wir den diesjährigen SpeakerInnen dreißig Fragen gestellt, die sich mal mehr und mal weniger um ihren digitalen, privaten oder beruflichen Alltag drehen. Die Interviewten suchen sich eine Handvoll Favoriten aus und verraten so mehr als nur den üblichen Lebenslauf über sich. Viel Spaß mit den DIGITAL DETAILS.

 

DIGITAL DETAILS mit Julian Kea, Business Skills Trainer &
Moderation mit LEGO® SERIOUS PLAY®

Benötigen Sie von Zeit zu Zeit eine Art „digital Detox“? Wenn ja, was tun Sie dann?

Julian Kea: Ja, unbedingt. Grundsätzlich habe ich fast alle Mitteilungen/Notifications ausgeschaltet und ich genieße ganz bewusst Tage, Wochenenden und Treffen ganz ohne Mobiltelefon.

Wohin sollte jeder einmal reisen?

Julian Kea: In alle Abteilungen des eigenen Unternehmens.

Glauben Sie, dass die Zwischenmenschlichkeit im digitalen Zeitalter manchmal leidet?

Julian Kea: Ja, E-Mails, Chatnachrichten und Videokonferenzen lassen (Fehl-)Interpretationen länger als notwendig wirken.

An welchem Ort kommen Ihnen die besten Ideen?

Julian Kea: Im Café, beim Warten und im Zug.

Erinnern Sie sich an eine berufliche Situation, aus der Sie besonders viel für Ihren weiteren Werdegang gelernt haben?

Julian Kea: Als ich nach einem Softwaretraining zu meinem Chef sagte: “Dafür brauchen wir keinen externen Anbieter, das können wir selbst genauso gut.“ und er antwortete: „Alles klar, dann übernehmen sie das bitte.“ Damals war ich 22 und Student der Berufsakademie.

Welches digitale Tool würden Sie sich persönlich wünschen?

Julian Kea: Eine einzige Inbox für alles, wie beispielsweise meine Telefonmailbox, E-mails, Chats, Briefe etc. Am besten nach Personen gruppiert.

Haben Sie eine Literatur-Empfehlung à la „Das sollte jeder in seinem Leben einmal gelesen haben?“ Oder einen entsprechenden Film-Tipp?

Julian Kea: The Happiness Hypothesis von Jonathan Haidt

Welches war Ihr erstes digitales Gadget?

Julian Kea: Ein C64.

Was wollten Sie als Kind werden und was machen Sie heute beruflich?

Julian Kea: Damals: Profi-Tennisspieler. Heute: Business Skills Trainer

Besitzen Sie Kryptowährung?

Julian Kea: Nein.